UNDERGROUND BLUES. (die ganze Geschichte) Der Teufel hat mir seine Seele verkauft

UNDERGROUND BLUES

1.

Dicker Rauch hängt in der Bar, der Gitarrist spielt gerade ein Solo, und ich kippe mir mein Glas hinter die Binde. Ich nicke in Richtung von Pierre, dem Barmann, und er schenkt mir noch einen Whisky ein. « Lass mal stehen, » sage ich, als er weggehen will, und Pierre weiss, wie spät es schon ist. Ja, es ist schon spät, und Alles passiert im Augenblick noch im Dunkeln, an Orten, wo die Technik nicht so leicht durchdringen kann. Lärmbelästigung gibt es hier glücklicherweise nicht, da die Bar tief unten, in den Kerkern des alten Dorfkerns liegt. Hierher kommt nur der Abschaum von Musikern, Künstlern und schwarzen Schafen. Die letzten Revolutionäre und Ausgestossenen der Gesellschaft, die im Dunkeln heimlich noch ein bisschen frei herumlaufen können. In den grossen Städten ist das Alles ganz anders. Die Band spielt: Walk a mile in my shoes. Ich drehe mir einen Blunt. Ich fühle eine Hand über meine Schulter gleiten, und ein Schauer durchläuft meinen Körper. Ich blase meine Lungen leer und nehme noch einen Schluck von meinem Whisky. Ein bekannter Geruch steigt mir in die Nase und meine Mundwinkel ziehen nach oben.


keine Angst

2.

Hi, Geile, flüstere ich der Person zu, die sich zu meiner Linken an die Bar setzt. Hi, Geiler, höre ich sachte in mein Ohr zurückgeflüstert. Einer neuer Schauer geht durch meinen ganzen Körper, als ich meine Erinnerungen und die Stimme miteinander verbinde. Während ich mich umdrehe, trinke ich mein Glas leer, um meine Hände für eine warme Umarmung freizuhaben. Was machst Du denn jetzt hier Kätzchen, frage ich, während ich sachte ihren warmen Körper an mich ziehe. Ich konnte nicht schlafen, sagt sie, und ich habe gesehen, dass Du nicht in Deinem Atelier warst, also dachte ich, dass Du wohl hier sitzen würdest. Verdammt, Kindchen, Du weisst doch, wie gefährlich es ist, hierher zukommen. Ja, das weiss ich wohl, aber… Was aber, sage ich zu ihr und küsse sie sanft auf ihre Lippen. Du weisst doch, dass Du im Moment nirgendsmehr einfach so hingehen kannst ohne diesen speziellen Pass. Ja, das weiss ich doch, flüstert sie mir ins Ohr und beisst sachte hinein. Da hast du die Geile wieder, lach‘ ich und drücke ihren Körper fester gegen meinen. Meine Hand gleitet zärtlich über ihren Rücken, und ich schiebe sie in eine bessere Stellung, so dass sie den Stand meiner Erreggung fühlen kann. Sie schaut mich an, ich lache und sage: Wir müssen hier weg.

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